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Titelverteidiger nicht bei den Final Four dabei

(C) Oliver Sellner(C) Oliver Sellner

Ohne den Olympia-Dritten Shamil Borchashvili gelang es der LZ Multikraft Wels sich nicht für die Endrunde im November zu qualifizieren. Serienmeister Galaxy Tigers damit wieder Favorit in Gmunden.

Am zweiten Spieltag in Leibnitz ging es um den Einzug für die Final Four. Bis zum ersten Kampf des Tages war noch nicht abzusehen welche Teams es ins Finale in Gmunden schaffen würden. Lediglich die Galaxy Tigers benötigten nur noch einen Sieg, um im November dabei zu sein. Nach dem letztjährigen Sieg der Bundesliga war es das erklärte Ziel der Welser die Titelverteidigung zu erreichen. Jedoch mussten diese ohne die Borchashvili-Brüder auskommen. Der erfolgreichste unter ihnen, Shamil, zog die Regeneration vom Trainingslager und die Vorbereitung für die Weltmeisterschaft der Bundesliga vor. Damit musste die Mannschaft aus Wels auf den Bronzemedaillengewinner aus Tokio, und damit ihren stärksten Kämpfer, für die wichtigen Kämpfe in Leibnitz verzichten.

Bei den Kämpfen selbst konnten die Welser zwar zwei Kämpfe gewinnen, gegen ihre direkten Konkurrenten um den vierten Platz, den Salzburgern, mussten sie sich allerdings geschlagen geben. Dadurch, dass Sanjindo Bischofshofen zwei Einzelsiege mehr am Zettel stehen hatten, rückten sie auf den vierten Platz vor und sind damit im November in Gmunden dabei. Ungeschlagen konnten sich die Wiener Galaxy Tigers für die Final Four qualifizieren. Damit sind die Herren aus Wien, denen bis letztes Jahr das Kunststück gelang sieben Mal hintereinander zu gewinnen, in Oberösterreich wieder die Favoriten. Zu einer Überraschung kam es dennoch: der Weltranglistenerste, der als Legionär für die Galaxy kämpft, Denis Vieru, unterlag im Einzelduell dem Oberösterreicher Florian Doppelhammer. Das erste Mal wieder dabei ist UJZ Mühlviertel. Nach vier Jahren Pause konnten sie sich nun wieder mit nur zwei Niederlagen in der ganzen Saison für das Bundesliga-Finale qualifizieren. Als letzter Teilnehmer für die Endrunde in Oberösterreich stand am Ende des Tages Wimpassing fest. Nach der letztjährigen Pause schafften sie es in ihrer Comeback-Saison direkt wieder, am Finale teilnehmen zu dürfen.

In der Saison 2023 werden die Herren aus dem Pinzgau nicht mehr in der ersten Liga dabei sein. Mit bloß einem Sieg in der ganzen Saison fixierte sich in Leibnitz der Abstieg für die Pinzgauer. Dies war jedoch knapp, da Dynamic One ebenfalls nur einen Sieg verbuchen, allerdings vier Einzelsiege mehr aufweisen konnte. Nach diesem spannenden zweiten Spieltag in Leibnitz ist man in der Judo-Bundesliga gespannt auf das Finale am 19.11. in Gmunden.