Spannende Einzelbewerbe am Sonntag im Darts

Nach den Doppel-Bewerben am Vortag waren die Einzel-Matches mindestens genauso spannend. Dabei kam es zu einer Titelverteidigung und einem Sieg trotz geringerem Average.

Catalina Pasa, die den ersten Staatsmeisterinnen-Titel im Februar holen konnte, ging voller Zuversicht in ihre zweite Staatsmeisterschaft. Gestärkt durch den dritten Platz im Doppel vom Vortag, gemeinsam mit Partnerin Jasmin Schnier, wollte sie den Titel bei den ersten Sport Austria Finals für den Dartverband verteidigen. Ihre Konkurrentin im Finale, Nummer 7 in der Rangliste, Bianca Serloth, hatte da naturgemäß etwas dagegen und zeigte sich stark in der Endpartie. Trotz dessen Pasa, die Nummer 1 der Einzel-Rangliste, mit drei Legs in Führung ging, ließ sich Serloth nicht aus dem Konzept bringen und warf zweimal 180. Davon ließ sich Pasa aber nicht irritieren und beendete das Match mit dem 12. Matchdart mit 5:3. Damit geht sie als die erste Dart-Spielerin in die österreichische Geschichte ein, die sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern ihren Titel verteidigen konnte. Bei den Männern fand am Final-Board eine nicht weniger spannende Partie statt.

Patrick Gosnak und Christian Kallinger standen sich im Finale gegenüber. Es war eine dramatische Partie, in der sich Gosnak am Ende mit 6:2 durchsetzen konnte, dessen Ergebnis aber nicht den tatsächlichen Spielverlauf widerspiegelte. Gosnak beendete das Match mit seinem siebten Matchdart und einem Average von 68,82, sein Konkurrent Kallinger konnte jedoch ebenfalls einen recht ähnlichen Average von 68,80 aufweisen. Die Verantwortlichen zeigten sich zufrieden mit dem Turnier und freuten sich darüber, dass Darts in Österreich nach und nach den Ruf als „Kneipensport“ verliere.